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August 15 2017

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Es geht nicht um Nordkorea. Es geht um China.

Der Spielplan des Dollarimperiums liegt der Welt spätestens seit den Überlegungen des damaligen amerikanischen Chefstrategen Brzezinski von 1997 vor: USA – Die einzige Weltmacht. Der Spielplan ist gültig. Die ersten Akte scheinen sich nicht auf den Hauptgegner des Dollarimperiums, also auf China, zu beziehen, sondern auf Russland – aber die Russische Föderation ist für Washington und das Pentagon nicht nur ein ärgerliches Hindernis, vielmehr auch ein sehr guter und rohstoffreicher Landweg Richtung China. Insoweit bedeuten die ersten Akte konkrete Vorbereitungen zur Zügelung, strategischen Einkesselung und letztlich ökonomischen Schwächung Chinas.

Erster Akt – der Jugoslawien-Plan:
Verfestigung der europäischen Vasallenschaft durch Anzettelung des NATO-Krieges gegen die demokratische, multi-ethnische Bundesrepublik Jugoslawien. In diesem Theaterdonner geht es um die Zerstörung der bestehenden europäischen Friedensordnung und der Desavouierung der humanistischen Werte aus der Schlussakte von Helsinki. Erinnert sei an die Annexion des Kosovo durch albanische Stellvertreter, robust-militärisch unterstützt und vertreten durch die EU. Vorläufiges Ziel war die militärische und politische Schwächung Russlands durch Demütigung, indem die Russische Föderation den NATO-Krieg nicht verhindern konnte.

Nebeneffekt 1: Störung der europäischen Wirtschaftskonkurrenz (gegenüber den USA) durch Störung des europäischen Binnenhandels. 
Nebeneffekt 2: Enorme Mehrkosten für die gesamten EU-Staaten und somit wirtschaftliche Schwächung, da Kapital unproduktiv eingesetzt und somit vernichtet wurde; auch langfristige Schäden durch Kriegsfolgenwirkung - bis heute. Wir Deutsche sind die Haupttäter und bislang Hauptzahler in der Annexionsgeschichte des Kosovo. Bisheriger Gewinner: alleine die USA.
Nebeneffekt 3: Störung der EU-Beziehungen zu der mit Jugoslawien verbundenen Russischen Föderation. 
Nebeneffekt 4: Störung des gerade im Aufbau begriffenen und als Währungskonkurrenz zum Dollar gefürchteten Euros.

Zweiter Akt – der EU-/NATO-Erweiterungs-Plan:
Umwandlung der ehemaligen osteuropäischen Satellitenstaaten der UdSSR in US-Satellitenstaaten durch Aufnahme der Satelliten in die beiden Westorganisationen sowie durch finanzielle Abhängigkeiten und Aufbau eines proamerikanischen, korrumpierten antirussischen Establishments. Das dient der permanenten Einschüchterung Russlands mittels unablässig beschworener Bedrohungslügen durch das osteuropäisch-erzkonservative, russophobe Establishment.

Dritter Akt – der Ukraine-Plan:
Destabilisierung des größten russischen Anrainerstaates, der Ukraine, die bis dahin wirtschaftlich und politisch als „Bruderstaat“ engstens mit Russland verflochten war und deren Bevölkerungsanteil sich zu einem großen Teil aus ethnischen Russen zusammensetzt, weshalb Amtssprache und Kultur stets auch russisch waren. Durch den vom CIA mit 5 Milliarden Dollar gesponserten Putsch wurde an Russlands unmittelbarer „Bruder“-Grenze ein feindliches Regime installiert, dem sofort – unter Missachtung der NATO-Russland-Akte - NATO-Unterstützung gewährt wurde. Nun war Russland gut beschäftigt: Mit unendlichen Hilfslieferungen für die bedrohte und unablässig bombardierte Ostukraine mit bislang über 11.000 Toten (!!!)*, mit notwendiger militärischer Aufrüstung, mit Sicherung seiner wirtschaftlichen, militärischen und politischen Interessen. Weniger die USA mussten sich um die Schwächung Russlands bemühen, dies überließen die Amis den EU-Vasallen, die sich damit auch noch selbst ökonomisch schadeten. Fazit: Ein beiderseits (für EU wie für Russland) unfruchtbarer innereuropäischer, ökonomischer und politischer Zwist entstand. Lachender Dritte: die USA.

Vierter Akt – der Nahost-Plan:
Mittels Destabilisierung des gesamten Nahen Ostens soll der US-Einfluss als Weltpolizei gestärkt werden. Zugleich sollen Russland und China in unfruchtbare militärische Investitionen gezwungen werden, die beide Länder wirtschaftlich schwächen. Der Plan ist fruchtbar und furchtbar noch, doch die aggressivsten Kreise des Dollarimperiums sind zu Recht in Sorge, dass ihnen das bislang relativ unbehelligt davon gekommene China wirtschaftlich wie militärisch-technologisch übermächtig wird. Die von den USA angezettelten Nahost-Konflikte werden deshalb ebenso am Laufen gehalten wie der Ukraine-Konflikt. In beiden Fällen zahlen nicht die USA die höchste Schadenssumme, sondern die US-Vasallen. Und natürlich Russland und China. Und es zahlt auch der gesamte Rest jener Welt, die ihre Energie über den Petrodollar einkaufen muss. Jeder Petrodollar, der an das Imperium geht, finanziert, wie Friedensforscher ermittelt haben, zu 60 Prozent die Zerstörungen, die das Dollarimperium weltweit anrichtet. Deshalb hält sich das Imperium und geht nicht Pleite. Stünden Russland und China diese Möglichkeiten offen, wäre es ein gleichberechtigtes Rennen. So aber müssen Russland und China zwangsläufig hinterherhinken. Das nutzt das Dollar-Imperium – und deshalb kommen wir nun zum fünften Akt.

Fünfter Akt – der Nordkorea-Plan:
Trotz mehrfacher Abmachungen unter der Clinton-Administration (seit 1994; zeitgleich mit dem Jugoslawien-Krieg), die mit den Nordkoreanern ein Ende des militärischen Atomforschungsprogramms verhandelt hatte, wurden die Zusagen der USA zur Aussetzung der Wirtschaftssanktionen von der Clinton-Administration wie von den nachfolgenden Bush- und Obama-Administrationen nicht eingehalten. In diesen zehn Jahren hatte Nordkorea sein Atomprogramm zur militärischen Nutzung ruhen lassen. Ähnlich wie bei den Kuba- und Iran-Sanktionen sah sich das US-Imperium nicht bemüßigt, seine völkerrechtsverbindlichen Zusagen einzuhalten. Die versprochene Normalisierung der politischen und wirtschaftlichen Verbindungen wurde von den USA nicht umgesetzt. Nordkorea verblieb entgegen der US-Zusagen auf der Liste der Terrorstaaten (vgl. auch Libyen und Irak). Die zugestandene sogenannte friedliche** Atomenergie wurde nicht wie vereinbart durch Lieferung von US-Leichtwasserreaktoren unterstützt. Hiervon war und ist das energiearme Nordkorea aber abhängig. Stattdessen wurden die Daumenschrauben seit 2002 angezogen und Sanktionen verschärft und Nordkorea und seine Führung dämonisiert. Damit wurde zugleich die diplomatische und politische Energie des Nachbarlandes und eigentlichen amerikanischen Zielobjektes, China, das sich mit Nordkorea als verbündet betrachtet, gebunden.

Sechster Akt – der China-Plan:
Mit der Demonstration militärischer Stärke auf der koreanischen Halbinsel und im gesamten südchinesischen Meer, in dessen Gewässern die USA so viel zu suchen haben wie die Chinesen vor den Küsten Californiens, will das Dollarimperium die Aufmerksamkeit und Verteidigungsbereitschaft Chinas austesten. China seinerseits erhebt im südchinesischen Meer Ansprüche auf Inseln, die seinem Festland näher liegen als Vietnam, Thailand, den Philippinen oder gar dem amerikanischen Festland. Hier wird im Moment bayrisches Armdrücken geübt. Den USA geht es dabei um die Austestung von militärischen Optionen, die sie der Volksrepublik China demonstrieren möchten. In diesem Zusammenhang spielt Nordkorea den notwendigen Einschüchterungsfaktor und den medialen Rechtfertigungsgrund (siehe die hiesige undifferenzierte Medienhetze). Die aggressivsten Kapitalkreise hinter Trump fordern einen baldigen Konflikt mit dem chinesischen Riesenreich, solange es noch nicht schlagkräftig genug ist. Die amerikanischen Ultrascharfmacher hoffen darauf, dass es einen bewaffneten Konflikt mit Nordkorea gibt, in den China eingreifen muss, wenn es sich nicht als hilf- und kampflos demaskiert sehen will. Im Moment sind sich die Kapitalfraktionen in der Wallstreet nicht einig. Ein beträchtlicher Teil des Handels- und Industriekapitals stellt sich gegen die „vorzeitige“ Aggressionspolitik mit China. Ein fast gleichmächtiger Teil aus dem militärisch-industriellen Komplex und dem mit ihm verbunden Teil des Casinokapitals will es zur Entscheidung kommen lassen – lieber heute als morgen. Den Ausgang dieses Kräfteringens werden wir erleben. So oder so. Das wäre Akt Nr. Sieben, eine Schicksalszahl ...

*Wir beklagen an jedem 13. August 140 Mauertote.
** Ich bin der Überzeugung, dass die menschlich genutzte Atomkraft ein Ableben auf Zeit ist, deshalb gibt es für mich keine „friedliche“ Atomkraft.





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August 14 2017

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They abuse their "authority" every opportunity they get.. 

Via: Cop Logic 
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August 13 2017

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